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Ich liebe Lammfleisch....andere können es nicht ab, aber ich liebe es und schätze den Eigengeschmack sehr. Kein Hammel ist mir zu intensiv laughing.

Also warum nicht auf dem Smoker?

 

Mein Rezept:

Lammhaxe

Grobes Salz

Pfeffer (Mischung, rot, schwarz, weis)

frischer Knoblauch

Oregano

Tymian

Bohnenkraut

Mengen nach Bauchgefühl.....kommt schon, so viel kann man da nicht falsch machen. Wichtig ist nicht versalzen und je nach Geschmack nicht mit Knoblauch übertreiben.

laaaaange bei niedrigen 100-120° zubereiten, bis eine Kerntemperatur von 75°C erreicht ist. In vielen Lammrezepten stehen niedrigere Temperaturen drin, was ich aber als unpassend empfinde, viel zu roh, das geht bei Rind, aber nicht bei Lamm. Es soll zartrosa bis durch sein...Ich erwarte, das es EXTREM saftig wird.

 

Als erstes Fleisch mit kaltem Wasser waschen und gut einsalzen, nicht übertreiben, aber nicht zu sparsam sein. Dann die restlichen Gewürze nach belieben aufstreuen und eindrücken. Auf die Leite der Haxe mit dem Fettdeckel, kleine Taschen einschneiden und viertelte Knoblauchzehen darin verstecken. Die andere Seite mit gedrückten Knoblauch einreiben.

Das alles kommt dann in eine Frischhaltefolie und über Nacht in den Kühlschrank. Ich nehme immer die Zip-Tüten und sauge vor verschließen die Luft raus, geht auch mit einer Schüssel voll mit Wasser.

 

Zu starker Rauchgeschmack wird hier vermutlich stören. Also verwende ich den hitezbeständigen Bratenschlauch (LINK) Damit schmort alles im eigenen Saft, ohne was vom Rauch abzubekommen. Der Plan sieht vor, am Ende, wenn die Zieltemperatur erreicht ist, den Schlauch zu öffnen und noch 5 Minuten mit ein-zwei kleinen Buchenstücken zu "beräuchern", um ein das Aroma mit einem Hauch von echten Rauch abzurunden. Thermometer durchstecken und guad is.

 

Da ich diesmal nicht wirklich auf den Rauch aufpassen muss, lege ich ein Bett aus Brikettkohleglut in die Feuerstelle, zum anfachen ein paar unbehandelte furztrockene Stücke Balken und darauf ein Riesenstück knorriger Walnuss....das reicht ne Weile laughing Zur Steuerung der Temperatur während eine große Flammenentwicklung stattfindet, bleibt der Deckel offen. So habe ich meine 120° in der Garkammer. Das Stück Fleisch schiebe ich weit weg von der Feuerstelle, um nicht zu riskieren, das zu heiße Gase oder gar Flammen die Folie treffen könnten, außerdem ist das Risiko hinten niedriger, das bei zu hohen Temperaturen, sollten sie mir mal entgleiten, das Fleisch gleich betroffen ist.

 

So läufts im Schnitt unter 120° ca. 5 Stunden im Rohr vor sich hin.

 

 

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